„Was sollen wir tun?“ Lukas 3, 1-16

Liebe Gemeinde! GOTT weiß doch am besten, wie man uns trösten kann.

Sein Prophet Jesaja hat vor 2.600 Jahren in einer der dunkelsten Kapitel seines Volkes diesem ausrichten lassen:

„Tröstet, tröstet mein Volk!“, spricht euer Gott. „Redet herzlich miteinander.“

GOTT will uns Menschen eben nicht hinrichten, sondern aufrichten. Und ein Mensch, der genau diese Botschaft von GOTT rund 600 Jahre später den Menschen wieder ausrichtet, war Johannes, der als der Täufer in die Geschichte eingegangen ist, der Sohn von Elisabeth und dem Priester Zacharias. Das ist seine Geschichte.

Es war im 15. Regierungsjahr des Kaisers Tiberius. Pontius Pilatus war römischer Statthalter in Judäa. Herodes regierte als Landesfürst in Galiläa, sein Bruder Philippus als Landesfürst in Ituräa und Trachonitis. Und Lysanias war Landesfürst in Abilene. Die Hohepriester waren Hannas und Kaiphas.

Da rief Gott Johannes in seinen Dienst. Johannes war der Sohn des Zacharias und lebte in der Wüste. Nun zog er durch die ganze Gegend am Jordan und verkündete den Menschen: »Lasst euch taufen und ändert euer Leben! Gott will euch eure Schuld vergeben.«

So steht es im Buch des Propheten Jesaja:

»Eine Stimme ruft in der Wüste: ›Macht den Weg bereit für den Herrn, ebnet ihm die Straße. Jede Schlucht soll aufgefüllt werden und jeder Berg und jeder Hügel abgetragen. Was krumm ist, muss gerade werden und die unebenen Wege eben. Alle Welt soll sehen, dass Gott die Rettung bringt.‹«

Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes heraus, um sich von ihm taufen zu lassen. Er sagte zu ihnen: »Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, dass ihr dem bevorstehenden Gericht Gottes entgeht? Zeigt durch euer Verhalten, dass ihr euer Leben wirklich ändern wollt! Redet euch nicht ein: ›Abraham ist unser Vater!‹ Denn ich sage euch: Gott kann diese Steine hier zu Kindern Abrahams machen.

Die Axt ist schon an die Baumwurzel gesetzt: Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.«

Die Leute fragten Johannes: »Was sollen wir denn tun?« Er antwortete: »Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keines hat. Wer etwas zu essen hat, soll auf die gleiche Weise handeln.«

Es kamen aber auch Zolleinnehmer, um sich taufen zu lassen. Die fragten Johannes: »Lehrer, was sollen wir tun?« Er antwortete: »Verlangt nicht mehr, als in euren Vorschriften steht!«

Es fragten ihn aber auch Soldaten: »Und wir, was sollen wir tun?« Er antwortete: »Misshandelt und erpresst niemanden, sondern gebt euch mit eurem Sold zufrieden!«

Das Volk setzte große Erwartungen in Johannes. Alle fragten sich: »Ist er vielleicht der Christus?« Johannes erklärte ihnen:

„Ich taufe euch mit Wasser. Aber es kommt einer, der ist mächtiger als ich. Ich bin es nicht einmal wert, ihm die Riemen seiner Sandalen aufzuschnüren. Er wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen.“

Lukas 3, 1-16

Liebe Gemeinde!

Priesterkinder hatten es schwer, schon damals. Johannes war der Sohn eines bekannten Tempelpriesters Zacharias. Wie Pfarrerskinder heute mussten Priesterkinder wie Johannes damals ihren Papa nicht mit irgendjemandem teilen. Sie teilten ihren Papa mit GOTT. Sein Papa war der Priester und damit ständig auf Abruf.

Zacharias konnte jederzeit von GOTT kontaktiert, aufgefordert werden dies oder jenes zu tun. Heute sind es die Mobiltelefone, damals waren es die Visionen, die spontanen Einfälle, das Gewissen oder Botschaften, die Menschen überbrachten. Und damals wie heute hatten Priester lange ungewöhnliche Arbeitszeiten. Hatten alle anderen frei, um in den Tempel oder in die Synagoge zu gehen, musste der Priester all sein Geschick und seine Kunst einsetzen, um GOTT zu dienen, aber auch die Menschenmenge zu befriedigen.

Johannes wird mit seinem Papa, Zacharias, wohl auch nicht allzu viel Quality-Time, Vater-Sohn-Zeit gehabt haben. Sein Vater war die meiste Zeit, wenn nicht körperlich abwesend, dann doch häufig auch geistig abwesend.

Denn die Dinge, um die sich der Priester kümmern musste, waren von größerer Dringlichkeit und Bedeutsamkeit als die alltäglichen Herausforderungen. Erst mit den Reformatoren wie Martin Luther werden die priesterlichen, kirchlichen, religiösen Verpflichtungen denen des sonstigen Lebens gleichgestellt. Das gesamte Leben ist ein Gottesdienst.

Bei Zacharias und seinem Sohn Johannes gilt jedenfalls nicht ganz wie der Vater so der Sohn. Denn Johannes, der Sohn im Priesterhaushalt fühlt sich zu einem noch krasserem Leben gerufen. Er wird radikaler Asket, ein Einsiedler, er schlägt die Prophetenlaufbahn ein, kapselt sich von der Gemeinschaft ab, verlässt die Familie, zieht in die gefährlichste Gegend, die man sich damals vorstellen konnte. Johannes zieht es in die Wüste.

Und die Wüste ist ein lebensfeindlicher Ort. Alles kann dich dort sofot dein Leben kosten. Der Tod ist nur einige Tage Hunger, Durst, einen Schlangenbiss, einen Skorpionstich entfernt.  Wir dürfen uns die Wüsten nicht so als einen beschaulichen netten ruhigen Ort vorstellen mit einer Oase und dort und mit Manna, dass einem in den Mund fliegt, wie den Hebräerinnen und Hebräern auf ihrer Flucht von Ägypten ins vermeintlich gelobte Land. Johannes musste in der Wüste tagtäglich ums Überleben kämpfen.

Er lernt dabei, was es heißt, sich absolut in allem mit seinem ganzen Leben und seinem ganzen Geist und mit ganzer Seele GOTT anzuvertrauen. Lukas, der Evangelist, verzichtet darauf, Johannes näher zu beschreiben.

Lukas skizziert Johannes nicht als Wirrkopf, mit wirrem Haar, mit einer schmutzverkrusteten von Bienen zerstochenen Haut, rauem kratzigen Kamelüberwurf, der sich von wildem Honig und Heuschrecken ernährt.

Wir lesen bei Lukas dafür ganz genau davon, wann Johannes gelebt und dann gepredigt hat. Die historischen Verhältnisse seiner Zeit werden penibel beschrieben. Es regiert in dem Gebiet Herodes Antipas, ein opportunistischer Herrscher, der große Ziele hatte aber schließlich vom Kaiser in die Verbannung geschickt worden war.

Die Hohepriester waren Kaiphas und dessen Schwiegervater Hannas. Das soll ja auch heute noch vorkommen, dass der Schwiegersohn und der Schwiegervater sich gemeinsam große Macht zum eigenen Vorteil der Familie teilen.

Johannes, der Asket und Prophet, soll also in dieser Zeit in der gesamten Jordangegend unterwegs gewesen sein. Gewiss wird er dabei nicht die gesamten 250 km den Jorden entlang von der Quelle bis zur Mündung ins Toten Meer gezogen sein. Aber Johannes hatte einen großen Radius abgedeckt, denn er erreichte sehr viele Menschen, Männer und Frauen mit seiner Botschaft, die so simpel klingt aber die einem bei der Umsetzung doch größere Schwierigkeiten bereiten kann.

»Lasst euch taufen und ändert euer Leben! Gott will euch eure Schuld vergeben.«

Und die Menschenmenge kam, täglich wurden es mehr und Johannes hatte dabei ebenso eine große Zahl an Jüngern, wie wir später auch erfahren werden.

Sich taufen zu lassen im Jordan klingt idyllisch, wie die Taufe an der Alten Donau. Ein paar Schritte gehen die Täuflinge dabei ins Wasser und Johannes taucht sie dann ganz mit Haut und Haar und bis zum Scheitel ein.

Eine solche Vollkörpertaufe war aber alles andere als ein ruhiges und leichtes Unterfangen. Der Jordan war immer schon mehr als 10 Meter breit, an manchen Stellen sogar mehr als 60 Meter. Und der Jordan ist zwar kein besonders tiefer aber doch gefährlicher Fluss mit tückischen Strömungen.

Damals konnte so gut wie niemand schwimmen und daher hatten die Menschen mitunter eine Todesangst tiefer ins Wasser hineinzugehen und dann auch noch voll mit dem Kopf unter Wasser einzutauchen. Das brauchte ein großes Maß an Vertrauen gegenüber dem Taufenden.

„Lasst euch Taufen!“ als erster Schritt war bereits eine Mutprobe.

Dann folgt die zweite Aufforderung GOTTES. „Ändert euer Leben!“ Da gehört dann nicht nur Mut dazu, sondern mehr noch muss ich dafür eine starke innere Überzeugung, viel Kraft aufwenden und ich brauche den Glauben und die Hoffnung, dass ich das auch schaffen kann. Jeder von uns, der bereits in einer Selbsthilfegruppe war und mit persönlichen Themen, vielleicht sogar Dämonen zu kämpfen hatte, weiß, wie schwer es sein kann und wie zäh, das eigene Leben wirklich zu ändern.

Und ich kann mich fragen: Warum soll ich mein Leben ändern?

Ich würde jetzt einmal ganz blind raten, dass wir alle so einen Bereich oder auch mehrere in unserem Leben haben, wo wir uns gerne Änderungen wünschen würden.

Bei Johannes ist der Nachdruck und Druck dadurch gegeben, dass für Johannes demnächst GOTTES großes Eingreifen bevorsteht. Und da müssen die und der Gläubige vorbereitet sein.

Auch heute wird von meist fundamentalistischen sektiererischen christlichen Gruppen auf eine Wiederkehr von Christus im Jahr 2032, 2033 oder 2034 spekuliert. Und manche Gruppen wollen deshalb mit großer Eile schnell noch die Evangelien in die Sprachen dieser Welt übersetzen, damit alle das Evangelium lesen und hören und verstehen können, um sich taufen zu lassen und umzukehren. 2.000 Jahre später wird die Botschaft des Täufers Johannes wieder einmal instrumentalisiert, um Angst zu schüren und vor allem um Geld zu scheffeln.

Dabei meint der Prophet als dritten Teil und der ist wichtig: „GOTT will euch eure Schuld vergeben!“ GOTT ist gnädig, großzügig und barmherzig. Drei zum Preis von einer Taufe, könnten wir heute lapidar sagen.

Dann zitiert er die bekannte Passage aus dem Prophetenbuch des Jesaja. Also damals war sie den Menschen jüdischen Glaubens wohlbekannt. Das ganze Gelände soll begradig werden, Straßen geebnet, Schluchten aufgefüllt und Berge und Hügel abgetragen.

Es sind sprachliche Bilder, die er verwendet von den krummen Wegen, die grade gestaltet werden sollen. Und das liegt eben an uns.

Die krummen Hunde sollen aufhören so krumm, so falsch, so hinterhältig und verschlagen und betrügerisch zu sein. Und alle haben die Möglichkeit, sich taufen zu lassen und ihr Leben zu ändern. Wir alle können unsere schlechten Verhaltensweisen ablegen. Ein „Ich schaffe das nicht!“ wird von Johannes nicht akzeptiert.

„Was krumm ist, wer krumm ist, soll gerade werden, sich grad hinstellen lassen und dann unverstellt, ehrlich weiterleben. Alle von uns, die bereits bei Chiropraktikerinnen die heilsamen Hände zur Wiederherstellung einer gerade Wirbelsäule erlebt haben, wie sich das anfühlt. Einmal nicht mehr gekrümmt gehen müssen. Auch hier natürlich nur ein sprachliches Bild.

Und dann kommen die Menschen in Scharen zu Johannes und er, was macht er? Er beleidigt sie auf schlimmste Art und Weise: „Ihr Schlangenbrut!“ Ihr denkt ihr entkommt dem Gericht GOTTES, weil ihr zu den Auserwählten zählt? Da braucht es schon noch ein bisschen mehr. Nicht nur reden und schwadronieren, wie man alles besser für möglichst viele machen kann, sondern anpacken und tun. Eine Ankündigungspolitik wird hier klar verurteilt.

Im Verhalten, im Lebensstil, muss sich zeigen, ob wir uns wirklich ändern wollen. Wollt ihr bessere Menschen werden oder ist es euch egal? Das ist ja auch gut möglich.

Und die Leute nehmen es ernst und fragen, „Johannes. Was sollen wir denn tun?“

Und seine Antworten sind jetzt keine Brüller, keine großen neuen Weisheiten, weil GOTT es eben schon so oft ausrichten hat lassen.

Es sind kleine praktische Tipps, die Johannes den Fragenden gibt. Wer zwei Hemden hat, oder drei Gewänder, oder vier Jacken, Pullis, Schuhe, oder so viel Geld, dass er oder sie sich 100 Schuhe kaufen könnte, soll doch die unterstützen, die sich keine Schuhe, keine Pullis, keine Jacken, keine Hemden leisten können.

Und wer überreich an Nahrung und an einem Nahrungsangebot ist, dass es so wohl noch nie gegeben hat. Erdbeeren und Bananen und Trauben und Gemüse und Fleisch und alles zu jeder Zeit, der und die soll doch mit anderen teilen, die vor Hunger und Durst umkommen. Es ist unser gesunder Menschenverstand, auf den wir vertrauen dürfen. Auch den hat uns GOTT gegeben.

Und es kommen Männer der Finanz, Zolleinnehmer, Finanzbeamte, Manager, alles Menschen guten Willens, die sich taufen lassen. Und die fragen ihn auch: „Rabbi, was sollen wir tun?“

Verlangt nicht mehr, als in den Vorschriften steht. Übervorteilt niemanden, nutzt die Notlage anderer nicht aus, macht nicht Gewinn auf Kosten anderer, sondern haltet euch an die Regeln, Gesetze, und die Finanzamtsaufsicht. Es könnten auch die Herrschenden kommen, die Politikerinnen und Politiker und fragen: „Rabbi, was sollen wir tun?“ Und wir alle wüssten, was Johannes ihnen sagen würde: „Nutzt eure Macht nicht aus! Seid nicht korrupt! Denkt bei allem, was ihr tut, an das Gemeinwohl und diskriminiert niemanden!“

Wir leben eigentlich in einer Gesellschaft, in der es eine Vielzahl an Regelungen, Gesetze und Bestimmungen gibt, damit niemand die übergebene Macht missbrauchen, korrupte Geschäfte machen können soll.

Und wenn schließlich noch die Soldaten zu Johannes kommen und fragen: „Und wir, was sollen wir tun?“

Misshandelt niemanden, foltert nicht, mordet nicht, plündert und vergewaltigt nicht. Begeht keine Kriegsverbrechen. Und genau diesen Aufruf setzten vor wenigen Wochen einige altgediente Mitglieder der US Army. In einem Video richten sechs hochrangige Mitglieder der Army und der Geheimdienste der Vereinigten Staaten den Soldatinnen und Soldaten aus: Ihr müsst keine Befehle ausführen, die gegen die Gesetze und gegen die Menschlichkeit gerichtet sind.

Soldatinnen und Soldaten und Geheimdienstmitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten die Pflicht illegale Befehle zu verweigern. So sollten Armeeangehörige nicht auf friedliche Demonstranten schießen und Verdächtige im Raum von Angriffszielen vor den Küsten Lateinamerikas, die vermutlich den Drogenschmuggel betreffen, sollten nicht einfach ermordet werden. Der Präsident verlangte daraufhin, dass dieser Aufruf zur Einhaltung der Pflichten als Soldat und als Absage an Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder der Befehl für Kriegsverbrechen, dass diese sechs Personen zu inhaftieren und eigentlich hinzurichten seien.

Johannes gab den Soldaten zu seiner Zeit erstmals einen Kodex an die Hand, mit dem sie arbeiten konnten. Und die weiteren Antworten auf weitere auftauchende Fragen, lassen sich ganz in dem Geistes des Johannes, beantworten.

„Kehrt um!“ „Haltet ein!“ „Hört auf!“

Diese Zwischenrufe sind immer gut, um sich noch einmal klar zu werden, sind wir und bin ich eigentlich am richtigen Weg.

Johannes war mit seiner Art zu leben, allein, in der Wüste, karg und simpel ein gutes Vorbild für die Menschen, um ihnen zu zeigen, man kommt auch mit wenig aus und alles hasten und sich strecken nach Erfolg und Gewinn und einem glücklichen guten Leben ist ein Haschen nach dem Wind, ein Windhauch, eine Illusion, der wir nachjagen und dabei uns selbst und GOTT verlieren.

Deshalb sein markanter Aufruf: Kehrt um! Schuf! Hebräisch, nicht schuftet! Sondern Schuf! Kehre um! Ändere dein Leben! Sei kein Weichei und klage nicht über deine Situation, in der du steckst.

Mach tabula rasa, reinen Tisch vor GOTT und durch GOTT, so findest du einen neuen Weg für dich.

Die österreichische Philosophin und Autorin und Podcasterin Lisz Hirn war in der letzten Woche auf eine Stunde zu Gast in unserer Schule in Döbling. Ihr Steckenpferd ist die praktische Philosophie und die anthropologische Philosophie, die sich im Alltag bewähren kann.

Lisz Hirn hat in einem Interview zu den großen Herausforderungen im Bereich Bildung mal gemeint, dass gute Pädagogik eine Vorbildwirkung entfaltet. Lehrkräfte müssten durch ihr Leben und Verhalten für ihr Fach mit ihrem Lebensstil einstehen. Sprich Deutschlehrerinnen und -lehrer sollten ein Theaterabonnement besitzen, besser noch zwei oder drei.

Wenn wir Lehrkräfte zu Johannes kommen und fragen: Was sollen wir tun?

Vielleicht antwortet er darauf: Seid gute Pädagoginnen und Pädagogen, die nicht der Noten wegen unterrichten. Habt das ganze Wohl der Schülerinnen und Schüler im Auge. Und wenn einer nicht mitkommt, dann kümmert euch noch stärker um sie oder ihn.

Was sollen sie tun?